Achim Crocco

Geboren 1960 in Bochum. Vater Giovanni aus Campomaggiore (Provinz Potenza), Mutter Angela aus dem Ruhrgebiet.
Historiker, verheiratet mit Vivian, Biologin, zwei erwachsene Kinder, Jessica und Robin.
Entdeckt die Basilicata nach dem Tod seines Vaters.

"Da gibt es nichts zu sehen. Die Basilicata hat keine Zukunft", behauptete sein Vater immer. Achim entdeckt nach dem Tod seines Vaters, dass dieser ihm ein Erbe in der Basilicata hinterlassen hat. Dass sein Vater ihm das verschwiegen hatte, weckt in ihm gleichzeitig Unmut und Neugierde.

Campomaggiore ist der Geburtsort von Giovanni Crocco, Achims Vater. Giovanni ist Ende 1950er Jahre nach Deutschland ausgewandert, seine Eltern und sein jüngerer Bruder Mauro drei Jahre später nach Norditalien.
Das heutige Campomaggiore sieht anders aus, als die anderen Dörfer der Region, denn es wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts errichtet nachdem das vorherige Dorf durch einen Erdrutsch zerstört wurde.
Achim besitzt ein Haus und Anteile an Bauernhäuser, Feldern, Obstgärten und Wälder in Campomaggiore.

Castemezzano, Guardia Perticara und Pietrapertosa sind drei Dörfer, die allesamt zur Vereinigung der Schönsten Dörfer Italiens gehören. Guardia Perticara ist die schönste Ortschaft der drei, wird aber von vielen Reiseführern vergessen, weil die Lage von Castelmezzano und Pietrapertosa am Fusse der Lukanischen Dolomiten die beiden Dörfer in eine aussergewöhnliche Landschaft einbettet.
Achim besitzt ein Haus in Guardia Perticara, weil ein langjähriger Freund aus Florenz aus dieser Ortschaft stammt. Achim hat sich schon bei seinem ersten Besuch in das mittelalterliche Dorf verliebt.

Das Santuario di Santa Maria Regina di Anglona ist eine ehemalige Kathedrale und steht einsam auf einem Hügel zwischen den Tälern des Sinni und des Agri. Bei einem Standtbrand im Mittelalter brandte die gesamte Stadt Anglona ab, mit Ausnahme der Kathedrale. Die Menschen zogen weg, die Kathedrale blieb. 1999 wurde sie von Papst Johannes Paul II zur Basilica Minore erhoben.
Hier startet der erste Roman der Achim-Crocco-Reihe.

Die Basilicata gilt als besonders naturbelassene Region Italiens. Die Fahrten von einer Ortschaft zur anderen dauern lange. Einerseits weil meistens Täler und Hügel zu überwinden sind, anderseits weil wenige Strassen ausgebaut sind. Risse und Schlaglöcher sind allgegenwärtig.
Achims Alfa Romeo Giula Veloce ist für diese Strassen wenig geeignet und er muss oft langsamer fahren als ihm lieb ist.